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Norbert Schreiber     Journalist und Buchautor 

Ein Internetangebot mit Informationen aus der Bücherwelt, Nachrichten aus Politik und Kultur.

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RUSSLAND DER KAUKASISCHE TEUFELSKREIS ODER DIE LUPENREINE DEMOKRATIE Wieser Verlag 2008 

NORBERT SCHREIBER  DER SPIEGEL: „Herr Putin, sind Sie ein lupenreiner Demokrat?“ Putin: „Ja, natürlich bin ich ein echter Demokrat.“

Auf dem Titelbild des amerikanischen Nachrichtenmagazins TIME glänzt Wladimir Wladimirowitsch Putin als „Mann des Jahres 2007“- pr-prächtig und global gekürt. Aber was wird aus dem Hoffnungsträger des Westens 2008? Wird es ihm gelingen, in seiner neu einzunehmenden Rolle noch einmal auf das Titelbild der politischen Magazine zu kommen? Nun ist die altbekannte Kreml-Astrologie wieder gefragt, die jene Frage hin- und herwälzt, wie sie einst der Philosoph Karl Jaspers für Deutschland formuliert hat und die in unserem Fall lautet: Wohin treibt Russland?

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Emil Zatopek

Rudolf II

Max Brod

Bedrich Smetana

Auf den Spuren berühmter Stadtbewohner  

MERIAN-Autor Norbert Schreiber beschreibt in seinem Buch „Prag – Eine Stadt in Biographien" die Lebensgeschichten berühmter Prager Persönlichkeiten. Denn was wäre die Stadt ohne Bedřich Smetana und seine „Moldau“, ohne den geheimnisumwitterten Franz Kafka oder Meister-Regisseur Miloš Forman?
Ausgewählte Biographien zeichnen ein lebendiges, historisches wie auch aktuelles Bild der Stadt.   Dieser Band umfasst Porträts von: Wenzel von Böhmen, Karl IV., Jan Hus, Rudolf II., General Albrecht von Wallenstein, Rabbi Löw, Wolfgang Amadeus Mozart, Božena Němzová, Bedřich Smetana, Antonín Dvořák, Jaroslav Hašek ("Schweijk"), Franz Kafka, Max Brod, Edvard Beneš, Egon Erwin Kisch, Lenka Reinerová, Alexander Dubček, Emil Zátopek, Václav Havel, Miloš Forman   Der Leser wandelt auf spannenden Wegen und entdeckt bleibende Spuren: Denkmäler, Gebäude, Straßen, Cafés, Schlösser, Museen oder Gedenktafeln. In jedem Kapitel werden zudem Adressen genannt, die eine individuelle Stadterkundung auf den Spuren der Bewohner möglich machen. Mit dem bunten Leineneinband, zahlreichen farbigen Abbildungen im Innenteil und einem Lesebändchen ist der Band ein stilvoller Lesegenuss. Das Buch richtet sich an alle, die nicht nur Prag, sondern auch schöne Bücher lieben. 

Über den Autor: Norbert Schreiber arbeitet seit mehr als 40 Jahren als Journalist und Autor. Für die ARD war er seit 1970 als Korrespondent, Redakteur, Moderator und Reporter in den Programmbereichen Politik, Zeitgeschehen und Kultur tätig. Er veröffentlichte über zehn Bücher zu den Themen Demokratie, Europa, Russland und Tschechien. Norbert Schreiber wohnt in Spiegelhütte im Bayerischen Wald, nahe der tschechischen Grenze. In seinen beiden Büchern über die Literatin Lenka Reinerová und den Böhmerwald beschäftigte er sich auch mit Prag und dem deutsch-tschechischen Verhältnis.







Franz Kafka
1883 - 1924  »Prag lässt nicht los…«, schreibt der 19jährige Schriftsteller über die Stadt an der Moldau, »dieses Mütterchen hat Krallen«. Er wünscht sich weg und bleibt doch da – auf Lebenszeit.   Dieses Gesicht. Schwarze Augen, die in das Leere gerichtet sind. Sie starren in das Nichts, und doch müssen sie etwas sehen. Das Drama seines Lebensschicksals spiegelt sich in diesem Antlitz wider. »Jeder Mensch trägt ein Zimmer in sich«. Sein Dasein ist so breit interpretationsfähig wie sein umfassendes literarisches Werk und die Fragmente selbst. Das macht die ewige Faszination aus, die von diesem Prager Autor ausgeht und der glaubt, dass hier Menschen wohnen, die »über dunkle Brücken gehen.« Wenn man so will, rächt er sich an Prag und erwähnt es in seinen Romanen und Erzählungen nur an wenigen Stellen…

Mehr im Merian-Band porträts PRAG

Buchvorstellung der Merian-Reihe in der Buchhandlung Zauberberg in Berlin

Vorstellung des PRAG-Bandes auf der Tourismusbörse in BerlinMerian porträts auf der Tourismusbörse in Berlin ITB

Am Merian Stand auf der Frankfurter BuchmesseBesuch am Merianstand


Die Autorenriege der Reihe Merian porträts

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Aus dem Nachwort:

So oder zumindest so ähnlich muss das Paradies aussehen, in das wir doch alle so gerne kommen wollen. Machen wir also das Tor dort hin weit auf: Helles Sonnenlicht breitet sich über der Vorderpfalz aus, der Himmel blassblau und völlig wolkenlos, eine sonnendurchflutete Landschaft liegt uns zu Füßen – zum Verlieben. Da ist nichts Düsteres. Nur Helles, Lichtes, Luftiges. Die grünen Rebhügel schmiegen sich eng an die nicht steilen Haardt – Hänge des Pfälzerwald – Gebirges und bedecken die Flächen in der Ebene so weit das Auge reicht in den Süden und Norden und fast bis zum Rhein. An den Waldrändern sieht man die hohen stolzen Kastanienbäume in den Himmel wachsen, die dann im Herbst ihre genießbaren Früchte abwerfen und – auf dem Herd geröstet – so wunderbar schmecken. Natürlich mit Wein verkostet. Am besten mit dem helltrüben Federweißen, der noch etwas süß schmecken darf. Dem Neuen Wein aus aktueller Ernte.

Ein schier unendliches Rebenmeer ringsum verspricht: hier muss der Wein in Strömen fließen, und er tut es auch. Der Herrgott hat es gut gemeint mit der Pfalz, und deshalb glauben die Pfälzer auch an ihn, jedoch eher aus protestantischer Richtung. ER hat dem Landstrich ein mildes Klima geschenkt, dazu einen abwechslungsreichen Flecken Erde, gesegnet mit viel Wald – -und Weinlandschaft, ein Mittelgebirge mit engen romantischen Tälern, Weindörfern, die sich mit Fachwerk herausgeputzt haben und den Besucher in die verwinkelten Gassen und unzähligen Wein – Schenken lockt. Hier lass´ dich ruhig nieder. Und diese Pfälzer haben keine bösen Lieder, weil sie eben gerne in der Gemeinschaft singen. Pfälzer rücken dann am Tisch zusammen und lassen den Schoppen mit Schorle oder Wein kreisen.

Fast fünf Millionen deutsche Besucher und eine halbe Million Ausländer haben die Chance in gemütlicher Runde die fröhliche Pfälzerin und den lustigen Pfälzer kennenzulernen, denn dieser Menschentypus ist nicht auf den Mund gefallen und von Haus aus fremdenfreundlich und auf Kontakt aus. Notfalls lockert der Wein dann eben die Zunge. Und das Herz des Pfälzers schlägt immer schon europäisch. Die Franzosen als Nachbarn und inzwischen als Freunde, die US – Amerikaner als Arbeitgeber, frühe Städtepartnerschaften in der ganzen Welt, internationale Gäste bei den Weinfesten, ja Offenheit und Toleranz prägen den Charakter dieses Volksstamms. Die Pfalz ist das Land des Lachens. Essen, Trinken, Feiern, der Pfälzer Imperativ.

Grob geographisch gesehen liegt die Pfalz zwischen Mannheim und Saarbrücken – auf der Ost – Westachse und zwischen Mainz und Karlsruhe auf der Nord – Südschiene.

Im Herbst wachsen die reifen Feigen in den Mund, liegen die dicken Walnüsse auf dem Weinpfad, der von dichten Brombeerstauden begrenzt ist, hängen gelbe Zitronen in den üppigen Bauerngärten an den kleinen Bäumchen.

Man muss als Gast eine Genießerlaune mitbringen, um sich dem Pfalzgefühl ganz und gar hinzugeben.

Die Pfalz kann mit zwei Superlativen aufwarten, der größten zusammenhängenden Rebfläche und dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in Deutschland, dem Pfälzer Wald, den der Pfälzer dudenwidrig auch zusammenhängend zusammenschreibt. Also heißt er Pfälzerwald.

Die hier vorliegende Anthologie Europa erlesen PFALZ muss sich in ihrer Auswahl beschränken und betont den Vorderpfälzer Raum an der deutschen Weinstraße. 

Diese Pfalz – Anthologie ist wie eine Weinprobe, sie bietet kleine Schlückchen, um die Pfalz zu probieren.

Die Pfalz – die Toskana Deutschlands. Mit Bergen, Burgen und Bacchus. Mit Weck, Worscht und Woi. Die Pfalz, einfach ein gutes Gefühl. 

Das Hambacher SchlossDas Hambacher Schloss-Wiege der Demokratie



Die Pfalz-das Weinland

Die Pfalz- der Garten Gottes

Pfälzerwald

Hambacher Schloss by night

Diedesfeld

Weinbiet bei Neustadt an der Weinstrasse

Rezension der RHEINPFALZ
"80 Geschichten über die Pfalz"

RHEINPFALZ.docx

 
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