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Neues Buch für den Erstlings-Poeten

Wer Bücher in einem Verlag veröffentlichen will, muß dieses Buch lesen!

"Das habe ich im Koma gedichtet ..."Die Briefe, die an einen Verlag geschickt werden, stecken oft voller Komik: da fragt jemand gleich nach dem Vorschuss, ohne überhaupt von seiner Buchidee zu erzählen, da glaubt ein völlig unbekannter Autor, den Stoff für einen Weltbestseller zu haben und da findet sich auch ein Mensch, der die Naturgesetze komplett neu erfindet, denn, so heißt es in seinem Brief: "Gott ist die Schwerkraft". Absurd und urkomisch: die besten Briefe und Zitate aus der Sammlung der verrücktesten Anschreiben an einen Verlag.

Rolf Cyriax/Peter Wichmann Das habe ich im Koma gedichtet - Autoren, die die Welt zum Glück nie lesen musste
Bassermann Verlag 2011


Kurz-Kritik: Eine kurzweilige Zusammenstellung von Briefen, die Möchtergern-Autoren an Verlage schicken, um ihre Buchidee zwischen Buchdeckeln erscheinen zu lassen. Der alltägliche Buch-Wahnsinn, dem sich Verlagslektoren gegenübersehen. Witzig, komisch, tragisch, urblöd, zum Schmunzeln, zum Weinen und zu Kaufen unbedingt von all denen, die meinen, ihre wirren Gedankengänge auf den Buchmarkt werfen zu müssen. Apropos werfen, dieses Buch darf Denis Scheck keinesfalls in den Papiercontainer werfen, er sollte in seinem ARD-Buchmagazin darüber berichten!!! Der endgültige Beweis für die These: Papier ist geduldig.
Fazit: mancher Poet ist blöd. Oder das Koma ist überall.(sr)

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